The Good, The Bad, The Ugly

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Der Italo-Western mit dem deutschen Titel: «Zwei glorreiche Halunken» aus dem Jahre 1966 ist auch Ausstellungstitel einer Schau von Konstantin Grcic in der Pinakothek der Moderne in München, die nur noch bis zum 18. September zu sehen ist. Es lohnt sich!

Dass der Münchner Gestalter seiner Ausstellung den Namen eines seiner Lieblingswestern gegeben hat, hat natürlich einen Grund. Es gäbe gerade im Designprozess immer wieder Momente, wo man ein Modell, einen Entwurf, einen Prototypen gut, schlecht oder sogar hässlich finde. Das sagte uns Grcic bei einem Rundgang durch seine Ausstellung, die noch bis zum 18. September zu sehen ist. Sie gibt vertieften Einblick in die Arbeitsweise des bekannten Gestalters. Besonders spannend sind die Prototypen des «Chair One», den Grcic 2003 für das italienische Designunternehmen Magis entworfen hat. Die Grundidee des Designers war es, eines Stuhl so zu entwerfen, dass die Grundkonstruktion identisch ist mit Sitz- und Rückenfläche. So werden Material und Produktionsschritte eingespart. In der Ausstellung sieht man nun diverse Prototypen des «Chair One», Modelle mit Klebeband und Zeitungspapier beispielsweise.

Die Objekte in schlichten, gelben Schaukästen werden ergänzt mit diversen Skizzen und Fotografien. Die Ausstellung wird im architektonisch interessanten Paternoster-Raum gezeigt.

Pinakothek der Moderne
Barer Strasse 40
D-80333 München
www.pinakothek.de

Ausstellung: «Konstantin Grcic: The Good, The Bad, The Ugly»
bis 18.9.

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Erste Prototypen für den «Chair One».

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Prototypen für den «Chair One».

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Eingang der Pinakothek der Moderne mit dem Plakat für die Grcic-Ausstellung.

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Konstantin Grcic

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