Bauland ohne Ende

Wie leben wir im Jahr 3030? Und wo? Vielleicht auf dem Mars. Mit dem Projekt „Nomad“ zeigen Joaquin Rodriguez Nunez, Antonio Ares Sainz und Konstantinos Tousidonis Rial, wie sie sich eine Besiedlung des Mars vorstellen. Zunächst sollen sogenannte Terraformer den Planeten belebbar machen. Aus vorhandenen Mineralstoffen bilden sie Treibhausgase, wodurch die Temperatur von minus 63 auf plus 23 Grad steigen könnte. Zudem bildet sich dadurch Wasser. Das ist die erste Etappe des zweistufigen Prozesses, „Blue Mars“. Ist die zweite, „Green Mars“, auch abgeschlossen und der Planet aufgeblüht, steht dem gemütlichen Leben auf dem ehemals roten Planeten nichts mehr im Weg.

Bis es so weit ist, kann es nach Meinung des spanischen Architektentrios gut und gerne 1000 Jahre dauern. Wenn die Architekten dann noch die passenden Bauten entworfen haben, können die Baumaschinen auffahren. Die Terraformer übrigens, die Riesenmaschinen, die die staubige Wüste in einen attraktiven Lebensraum verwandelt haben, sollen für die kommenden Generationen Denkmäler sein, wie die Pyramiden auf der Erde, sagen die Väter der Idee.

Kommentar verfassen