Sneak Peak Milano oder: ein Spiegel mit Charme

Es dauert noch bis Mitte April zur wichtigsten Möbelmesse, dem Salone in Mailand. Doch einige Neuheiten, die dort gezeigt werden, haben wir schon zu Gesicht bekommen. Wir waren mit Fritz Hansen in London und haben dort das Studio Roso besucht, das für den dänischen Möbelhersteller einen Spiegel entworfen hat.

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Designklassiker von Arne Jacobsen, aber auch zeitgenössische Möbelentwürfe sind das Kerngeschäft von Fritz Hansen. In Mailand lanciert das Traditionsunternehmen nun auch eine Accessoires-Linie, zu der unter anderem Kissen mit Originalmustern von Arne Jacobsen oder ein Kerzenständer von Jaime Hayon gehört. Und eben dieser Spiegel, der streng genommen kein Spiegel ist. Entworfen wurde er vom Studio Roso, einem dänischen Designerpaar, das in London arbeitet. Wir haben das Büro besucht und trafen Rolf Knudsen, die eine Hälfte des Studios, der uns mehr über den Spiegel verriet. Die Spiegel bestehen aus einem runden Edelstahlblatt, dessen Oberfläche in verschiedene chemische Bädern getaucht und wird und an den Rändern einen Regenbogen-Finish bekommt. «Der Spiegel ist zwar ein Serienprodukt, aber jeder ist wieder anders», sagt Rolf Knudsen und fügt hinzu: «Er hat eine Funktion, ist aber selbst auch ein Objekt.»

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Rolf Knudsen vom Studio Roso, London

Er und seine Partnerin Sophie Nielsen, die nicht im Studio war, weil sie gerade ein Baby bekommen hat, beschäftigen sich schon seit längerem mit dem Thema Reflektionen. Aus ausgestanzter Metallfolie kreierten sie verschiedene Raum- und Lichtinstallationen. Auch in ihrem Studio sind Metallbleche und -folien omnipräsent. Und dort haben wir auch einen Prototypen des Spiegels und der ganzen Accessoireslinie von Fritz Hansen gesehen. Die restlichen Objekte zeigen wir Ihnen aber erst später…

Studio1

Studio2

Plakat

www.fritzhansen.com
www.studio-roso.com

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