Geneva Design Days: phantastique!

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Die wunderschönen Räume des Pavillon Sicli, einem charmanten, alten Industriegebäude , war vom 17. bis zum 20. September Hauptschauplatz der Design Days. Es gab vieles zu entdecken, und wir zeigen eine ganz kleine Auswahl. Der grosse Rückblick sowie ein Interview mit dem Londoner Gestalter Sebastian Bergne, der einen Vortrag zum Genfer Event beisteuerte, folgt dann in unserer Printausgabe im November.

Genf hat mit der HEAD (Haute école d’art et de design) eine Designschmiede, die sich auch international sehen lassen darf. Auch Dorothée Loustalot hat hier studiert und nun ihre Objekte im Pavillon Sicli gezeigt. Ihre Schmuckstücke verbinden einen hohen Designanspruch mit ungewöhnliche Materialien und Produktionsmethoden. Die Kette «Drops» beispielsweise entstand im 3D-Druck aus Keramik.

DorotheeLoustalot-Drop Blue©SebastienAgnetti

Drops von Dorothée Loustalot

«Folding Sled» ist eine Arbeit von Marx Frommeld und Arno Mathies, die nun bald in Serienproduktion geht. Der Schlitten besteht aus Eschenholz und Kunststoff sowie einem robusten Mechanismus, mit dem der Schlitten im Nu zusammen- bzw. auseinandergeklappt werden kann.

Schlitten

Folding Sled von Max Frommeld und Arno Mathies

Und dann war da noch unser Lieblingsobjekt: der «Miroir Acoustic». Ein handwerklich hergestelltes Betonobjekt, das als Lautsprecher fürs Smartphone fungiert und erstaunlich gut funktioniert. Entwickelt und produziert werden die 18kg schweren Teile, jedes davon ein Unikat mit unterschiedlicher Farbgebung, Einschlüssen und Oberflächen, von Masterstudenten an der EPFL, die zusammen das Büro Suleymaniye Associati gegründet haben. Ein archaisches Lowtech-Objekt, das in Verbindung mit dem Hightech-Gerät eine wunderbare Verbindung eingeht.

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Miroir Acoustique von Suleymaniye Associati

Und zum Schluss noch dies: Das N’vY Manotel mit seinem Fokus auf Kunst und Design, war der ideale sympathische Aufenthaltsort für die Design Days. Nous retournerons!

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Lobby im N’vY Manotel in Genf

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