Bauland ohne Ende

Wie leben wir im Jahr 3030? Und wo? Vielleicht auf dem Mars. Mit dem Projekt „Nomad“ zeigen Joaquin Rodriguez Nunez, Antonio Ares Sainz und Konstantinos Tousidonis Rial, wie sie sich eine Besiedlung des Mars vorstellen. Zunächst sollen sogenannte Terraformer den Planeten belebbar machen. Aus vorhandenen Mineralstoffen bilden sie Treibhausgase, wodurch die Temperatur von minus 63 auf plus 23 Grad steigen könnte. Zudem bildet sich dadurch Wasser. Das ist die erste Etappe des zweistufigen Prozesses, „Blue Mars“. Ist die zweite, „Green Mars“, auch abgeschlossen und der Planet aufgeblüht, steht dem gemütlichen Leben auf dem ehemals roten Planeten nichts mehr im Weg.

Bis es so weit ist, kann es nach Meinung des spanischen Architektentrios gut und gerne 1000 Jahre dauern. Wenn die Architekten dann noch die passenden Bauten entworfen haben, können die Baumaschinen auffahren. Die Terraformer übrigens, die Riesenmaschinen, die die staubige Wüste in einen attraktiven Lebensraum verwandelt haben, sollen für die kommenden Generationen Denkmäler sein, wie die Pyramiden auf der Erde, sagen die Väter der Idee.

Wenn Füsse den Frühling spüren

Converse (Kinder)

Converse (Kinder)
Bunte Beeren, knallige Punkte oder grafische Muster: Diese Turnschuhe ziehen garantiert die Blicke auf sich und gehören unbedingt in die Frühlingsgarderobe. Bei der Kollektion haben das amerikanische Sportlabel Converse und das finnische Textil- und Modehaus Marimekko zusammengespannt. Das Resultat sind Turnschuhe in der klassischen Converse-Form und mit typischen Marimekko-Mustern.

www.converse.com
www.marimekko.com

Bissiger Blick auf die Welt


Wer ist schon frei von Vorurteilen? Jeder hat sie – mal mehr, mal weniger ausgeprägt.

Der bulgarische Grafikdesigner Yanko Tsvetkov hält in dem Buch «Atlas der Vorurteile», das jetzt neu im Knesebeck Verlag erschienen ist, Vorurteile in Bildern und Landkarten fest. Bissig, witzig, nachdenklich stimmend……

Zum Autor: Yanko Tsvetkov, bulgarischer Spanier, ist in Deutschland zur Schule gegangen und ist mit Vorurteilen sehr vertraut. Er kartographiert sie nicht nur, er leitet sie auch her, deutet sie und erklärt ihre Wirkung in klugen Texten.

«Atlas der Vorurteile», 80 Seiten, Knesebeck Verlag, (24,50 CHF)
ISBN 978-3-86873-592-5

 

Wie sozial nachhaltig ist Ihr Badezimmer?

 

Alle reden von Nachhaltigkeit und meinen damit oft nur die ökologische Dimension. Es gibt aber auch eine soziale, atmosphärische Raumwirkung. Doch wie kann man diese einschätzen? Testen Sie doch mal mit untenstehender Checkliste den Wohlfühlwert Ihrer eigenen Räume und beginnen Sie gleich mit dem Badezimmer.

Dieter Pifster (Kaldewei)

Mehr über die Studie «Atmospheric Design» von Dieter Pfister im Auftrag von Kaldewei lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Wohnrevue.