Ein Hoch auf die Swissness

Die Lounge Einfach an der Rämistrasse/Oberdorfstrasse 2 in Zürich hat ihre Türen für alle Gäste geöffnet. Das Lokal ist ein stilvoller, unkomplizierter Treffpunkt für Weinliebhaber und Geniesser. Speziell am Konzept ist nicht nur das gediegene Ambiente, sondern auch der klare Fokus auf Schweizer Produkte, sei dies bei den Weinen oder bei den Käse- und Fleischspezialitäten. Ein Blick in die Karte verrät mehr über die Einfach-Philosophie.

Erfrischend

Das Strandbad Mythenquai am Zürichsee ist beliebt, und das seit seiner Eröffnung 1922. An schönen Sommertagen, die auch heuer ganz bestimmt noch kommen, tummeln sich Hunderte Kleine und Grosse im See, am künstlichen Sandstrand und auf der Wiese. Und natürlich im Restaurant. Dieses stammt aus dem Jahr 1976 und ist veraltet. Mittels eines Architekturwettbewerbs wurde nun ein geeignetes Neubauprojekt gefunden, ein Entwurf von Elia Malavez. Sein Vorschlag „Zeitgeist“ nimmt die Formensprache der bestehenden Bauten aus den der 50er-Jahren auf. Der neue Pavillon wird voraussichtlich in einem Jahr fertig gebaut sein.

Schöne Schweinebacke

Es ist kein normales Säuli, eher eine Art Edelsau. „Schweini“ ist zunächst mal ein vorgestanztes Kupferblech, aus dem sich mit einer Anleitung ganz einfach und im Origami-Prinzip ein Schwein bauen lässt. Ein ziemlich cooles Teil, das eine gute Figur macht als dekorative Skulptur. Es kostet gerade mal 49 Franken und ist ein ideales Geschenk für alle, die viel Schwein im Leben brauchen können.

Entworfen wurde das Objekt von Tom Strala, dem Zürcher Architekten und Gestalter. Er baut keine Massenprodukte, sondern Leuchten, Möbel und Dinge, die durch ihre durchdachte Konstruktion Skulpturcharakter haben.

Rund um die Welt………mit dem neuen Sessel «Ro» von Fritz Hansen

Beim Besuch im Showroom von Fritz Hansen während der Mailänder Möbelmesse konnte man spontan die ganze Welt bereisen: Von Italien gings nach Berlin über Copenhagen, London, New York und Paris bis nach Tokyo – binnen Sekunden und garantiert ohne Jetlag. 

Das dänische Renommee-Unternehmen präsentierte seinen neuen Sessel «Ro» inmitten unterschiedlicher Grossstadtkulissen, die jeweils zu einer der sieben Farben anregten, in denen das Modell erhältlich ist………

Der Entwurf des Sessels stammt übrigens vom spanischen Designer Jaime Hayón, der bereits vor zwei Jahren schon das Sofa «Favn» entworfen hatte.

Der neue Sessel «Ro» wird ab September im Handel erhältlich sein.

Bauland ohne Ende

Wie leben wir im Jahr 3030? Und wo? Vielleicht auf dem Mars. Mit dem Projekt „Nomad“ zeigen Joaquin Rodriguez Nunez, Antonio Ares Sainz und Konstantinos Tousidonis Rial, wie sie sich eine Besiedlung des Mars vorstellen. Zunächst sollen sogenannte Terraformer den Planeten belebbar machen. Aus vorhandenen Mineralstoffen bilden sie Treibhausgase, wodurch die Temperatur von minus 63 auf plus 23 Grad steigen könnte. Zudem bildet sich dadurch Wasser. Das ist die erste Etappe des zweistufigen Prozesses, „Blue Mars“. Ist die zweite, „Green Mars“, auch abgeschlossen und der Planet aufgeblüht, steht dem gemütlichen Leben auf dem ehemals roten Planeten nichts mehr im Weg.

Bis es so weit ist, kann es nach Meinung des spanischen Architektentrios gut und gerne 1000 Jahre dauern. Wenn die Architekten dann noch die passenden Bauten entworfen haben, können die Baumaschinen auffahren. Die Terraformer übrigens, die Riesenmaschinen, die die staubige Wüste in einen attraktiven Lebensraum verwandelt haben, sollen für die kommenden Generationen Denkmäler sein, wie die Pyramiden auf der Erde, sagen die Väter der Idee.