Schwebende Teilchen: Making-of «Table Top» (WR 6/13)

Wie versprochen… hier ein paar Schnappschüsse zu unserem Foto-Shooting für die aktuelle Ausgabe («Table Top», ab S. 48). Entstanden sind die Bilder im Atelier von unsererFotografin Simone Vogel in Zürich. Mit ein paar Tricks und Kniffs hat sie Gläsern, Bestecken und Spaghetti zum Fliegen verholfen.

Vorbereitung in Sachen «Kulissenbau»: Bevor es überhaupt mit dem Fotografieren losgehen konnte, mussten wir zunächst die Rückwände in unseren Wunschfarben Rosé, Gelb, Grün und Hellgrau streichen.

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Wiederaufbau im Kleinformat

Lost Homes heisst ein Projekt, das vom japanischen Architekturbüro Teehouse und dem Tsukihashi Laboratory der Universität Kobe vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Arbeit ist der vom Tsunami zerstörten Ostküste gewidmet, und zwar sowohl den Menschen als auch den Bauten. Mit Lost Homes werden die Siedlungen als Modelle im Massstab von 1:500 nachgebaut. Bisher haben sich insgesamt 500 Studenten von 24 Universitäten beteiligt. Die 34 Ortschaften im Kleinformat werden nun in ganz Japan ausgestellt. Zudem veranstalteten die Architekten Workshops im Katastrophengebiet. Und auch die Bewohner wurden eingeladen, sich die Modelle anzuschauen, von ihrem früheren Zuhause zu erzählen und damit das Projekt zu vervollständigen.

Rückendeckung

Was auf den ersten Blick wie ein normales Sofa aussieht, hat es in sich: Die geteilten Rückenlehnen und die Sitzbank lassen sich lautlos und leicht in unterschiedliche Positionen fixieren. «Shuffle» heisst das neue Modell, das Hugo de Ruiter für den holländischen Hersteller Leolux entworfen hat.

Zur Linie gehören verschieden grosse Sofas, darunter eine XL-Variante mit sechs Sitzplätzen, eine Chaise-Longue und ein Ottoman. Eine grosse Auswahl besteht auch bei den Bezügen und den Farben.

Ein Hoch auf die Swissness

Die Lounge Einfach an der Rämistrasse/Oberdorfstrasse 2 in Zürich hat ihre Türen für alle Gäste geöffnet. Das Lokal ist ein stilvoller, unkomplizierter Treffpunkt für Weinliebhaber und Geniesser. Speziell am Konzept ist nicht nur das gediegene Ambiente, sondern auch der klare Fokus auf Schweizer Produkte, sei dies bei den Weinen oder bei den Käse- und Fleischspezialitäten. Ein Blick in die Karte verrät mehr über die Einfach-Philosophie.

Erfrischend

Das Strandbad Mythenquai am Zürichsee ist beliebt, und das seit seiner Eröffnung 1922. An schönen Sommertagen, die auch heuer ganz bestimmt noch kommen, tummeln sich Hunderte Kleine und Grosse im See, am künstlichen Sandstrand und auf der Wiese. Und natürlich im Restaurant. Dieses stammt aus dem Jahr 1976 und ist veraltet. Mittels eines Architekturwettbewerbs wurde nun ein geeignetes Neubauprojekt gefunden, ein Entwurf von Elia Malavez. Sein Vorschlag „Zeitgeist“ nimmt die Formensprache der bestehenden Bauten aus den der 50er-Jahren auf. Der neue Pavillon wird voraussichtlich in einem Jahr fertig gebaut sein.

Schöne Schweinebacke

Es ist kein normales Säuli, eher eine Art Edelsau. „Schweini“ ist zunächst mal ein vorgestanztes Kupferblech, aus dem sich mit einer Anleitung ganz einfach und im Origami-Prinzip ein Schwein bauen lässt. Ein ziemlich cooles Teil, das eine gute Figur macht als dekorative Skulptur. Es kostet gerade mal 49 Franken und ist ein ideales Geschenk für alle, die viel Schwein im Leben brauchen können.

Entworfen wurde das Objekt von Tom Strala, dem Zürcher Architekten und Gestalter. Er baut keine Massenprodukte, sondern Leuchten, Möbel und Dinge, die durch ihre durchdachte Konstruktion Skulpturcharakter haben.