Ein Stück Teppichgeschichte …


Ergänzung zu «Fokus Bodenbeläge»: WR 8/13, S. 86

Schon gewaltig, wenn man bedenkt, dass dieser Teppich (183×200 cm) bereits etwa 500 v. Chr. entstanden ist – und dennoch diese lange Zeit so gut überstanden hat. Das ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass er in einem Grab (Pazyryk) im sibirischen Permafrost gelegen hatte. Damit geht er als der älteste erhaltene Teppich in die Geschichte ein. Zu bestaunen ist er im «Museum Hermitage» in St. Petersburg. Mehr Infos zum Teppich gibts hier.

Bildquelle: www.hermitagemuseum.org

Schweizer holen Gold

Er gilt als einer der wichtigsten Architekturpreise der deutschsprachigen Region. Der best architects 14 Award wurde nun erneut vergeben. Die Schweizer Architekturszene kam dabei sehr gut weg: Von den neun Goldmedaillen gingen fünf an Schweizer Büros. In der Kategorie Wohnungsbau etwa wurde das Sommerhaus am Bodensee von Peter Kunz Architektur und das neue Wohnhaus Neufrankengasse von EM2N Architekten ausgezeichnet. Herzliche Gratulation!

Peter Kunz Architektur, Projekt Sommerhaus am Bodensee

EM2N Architekten, Projekt Wohnhaus Neufrankengasse

Küchenmonster

Dieses Ding heisst Mammut und hat eine grosse Röhre – zum Saugen. Mammut ist nämlich ein riesiger und gelenkiger Dampfabzug. Ein eigenartiges Objekt nicht für jeden Raum und schon gar nicht für jeden Geschmack. Aber für Fans von XXL-Objekten genau das Richtige, denn Übergrösse ist seit einigen Jahren ein eigentlicher Trend. So gibt es diverse italienische Leuchtenklassiker nun auch im XXL-Format. Zum Beispiel die Arbeitsleuchte Tolomeo vonArtemide als 3,1 m hohe Version. Unser Mammut streckt sich noch mehr in die Höhe und misst ausgestreckt 3,8 m! Das Gerät ist übrigens ein Italiener und wird von Minacciolo gefertigt.

Schwebende Teilchen: Making-of «Table Top» (WR 6/13)

Wie versprochen… hier ein paar Schnappschüsse zu unserem Foto-Shooting für die aktuelle Ausgabe («Table Top», ab S. 48). Entstanden sind die Bilder im Atelier von unsererFotografin Simone Vogel in Zürich. Mit ein paar Tricks und Kniffs hat sie Gläsern, Bestecken und Spaghetti zum Fliegen verholfen.

Vorbereitung in Sachen «Kulissenbau»: Bevor es überhaupt mit dem Fotografieren losgehen konnte, mussten wir zunächst die Rückwände in unseren Wunschfarben Rosé, Gelb, Grün und Hellgrau streichen.

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Wiederaufbau im Kleinformat

Lost Homes heisst ein Projekt, das vom japanischen Architekturbüro Teehouse und dem Tsukihashi Laboratory der Universität Kobe vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Arbeit ist der vom Tsunami zerstörten Ostküste gewidmet, und zwar sowohl den Menschen als auch den Bauten. Mit Lost Homes werden die Siedlungen als Modelle im Massstab von 1:500 nachgebaut. Bisher haben sich insgesamt 500 Studenten von 24 Universitäten beteiligt. Die 34 Ortschaften im Kleinformat werden nun in ganz Japan ausgestellt. Zudem veranstalteten die Architekten Workshops im Katastrophengebiet. Und auch die Bewohner wurden eingeladen, sich die Modelle anzuschauen, von ihrem früheren Zuhause zu erzählen und damit das Projekt zu vervollständigen.