Reise nach Nepal… und zu Teppichdesigner Jan Kath

Anfang Mai führte mich eine Reise zusammen mit anderen Journalisten nach Nepal, wo ich nicht nur den bekannten Teppichdesigner Jan Kath für ein Interview treffen konnte, sondern auch das Teppich-Fair-Trade-Label «Step» (www.label-step.org) kennenlernte, das unter anderem vom Schweizer Möbeleinrichtungshaus Pfister mitgegründet wurde. Hier ein paar meiner Reisefotos zu Jan Kaths Teppichmanufaktur sowie Land und Leuten, ergänzend zum Artikel in der Wohnrevue (WR 10/11, S. 56).

Mehr

Elektrische Stühle

Zur Premiere seiner Inszenierung von Monteverdis „Il ritorno di Ulisse in patria“ in der Scala in Mailand kreierte der Regisseur, Bühnenbildner und Lichtdesigner Bob (Robert) Wilson die Kollektion „7 Electric chairs… As you like it“. Der Titel ist eine Anspielung an Shakespears „Wie es euch gefällt“. Die Installation entstand in einer Zusammenarbeit dem italienischen Möbelhersteller Kartell und zu Ehren des 70. Geburtstags des Amerikaners.

Baumhäuser

Wie im Editorial (Heft 09/2011) versprochen, hier das ganze Gedicht von Erich Kästner, das mir zum Thema «Baumhäuser» in den Sinn kam. Wünsche allen viel Spass beim Schmunzeln…

Schweden_Bird_1

Bird’s Nest von Inredningsgruppen, Schweden

Die Entwicklung der Menschheit

(Gedicht von Erich Kästner)

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreissigsten Etage.

Da sassen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

Mehr

Hemeroscopium-Haus



In unserer August-Ausgabe, stellen wir das «Hemeroscopium»-Haus in Madrid vor. Hier dazu ein eindrücklicher Kurzfilm über den Aufbau des Hauses.

Zur Wohnrevue 08 2011

Die Stapelung von Elementen ist in der Architektur immer wieder ein Thema. Letztes Jahr wurde beispielsweise in Weil am Rhein das VitraHaus von Herzog & de Meuron eröffnet. In jenem Fall handelt es sich um insgesamt zwölf gestapelte Bauvolumen. Während jene Gebäuderiegel an Giebelhäuser erinnern, verleiht hier der rohe Anschein der industriellen Elemente dem Hemeroscopium-Haus seinen Charakter. Ein Jahr lang tüftelte Antón García-Abril übrigens an der Statik, während für den Aufbau nur sieben Tage benötigt wurden. Dies war möglich dank einer totalen Vorfabrikation und eines minutiös durchchoreografierten Aufbauprozesses.