Bequeme Skulptur


Dürften wir nur ein Adjektiv benutzen, um den Sessel «Mammut» zu beschreiben, wäre kontrastreich wohl das passende. Während der untere Teil des Möbels eckig ist, zeichnet sich die darauf liegende Polsterung durch ihre weiche, organische Form aus. Obwohl der Sessel etwas Skulpturales an sich hat, sieht er so gemütlich aus, dass wir es uns gleich darauf bequem machen möchten. Design: Rebecca Petrini und Joel Fjällström.

joel-nilssonfjllstrm.squarespace.com, rebeccapetrini.com

Gartenmesse Giardina – Wenn Berge versetzt werden…

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Der Aufwand, den die Gartengestalter an der Zürcher Gartenmesse Giardina betreiben, ist beachtlich. Allein die Logistik, die es braucht, um die unzähligen Tonnen Erde, Steine und sonstigen Baumaterialien ranzukarren … Wahnsinn! Ganz zu schweigen von der tagelangen Knochenarbeit, aus alledem ein blühendes Gartenparadies zu zaubern – mit echten Bäumen und Tausenden Pflanzen, die dann just im richtigen Moment ihre Pracht entfalten. Sogar Schwimmteiche werden extra angelegt.

Ergänzend zu unserem Artikel in der aktuellen Wohnrevue-Ausgabe WR4/18 möchten wir Ihnen hier nun noch ein paar besondere Bilder zeigen. Und zwar solche, die eindrucksvoll verdeutlichen, was für ein Kraftakt es ist, prächtige Gärten im Massstab 1:1 in einer Messehalle zu präsentieren. Ein kleines Making-of…

Zum Vormerken:
Die nächste Giardina findet vom 13. bis 17. März 2019 statt.
giardina.ch

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Alt trifft neu


Anlässlich der Stockholm Design Week präsentierte das japanische Label Ariake seine erste Kollektion in einer alten Botschaft der schwedischen Hauptstadt. Hier zu sehen sind der Sessel «Braid Sofa» aus Eiche und Kordeln, der runde Beistelltisch «Beam Side Table» und der eckige Sofatisch «Paperwood Coffee Table». Letztere zwei sind in Eiche oder Esche erhältlich. Die Möbel wurden in Zusammenarbeit mit Norm Architects, Anderssen & Voll sowie Staffan Holm realisiert.

ariakecollection.com

Aparte Wohninseln


Maja Górowska, Karolina Koryniowska und Kamila Potocka besuchten zusammen die Akademie für Künste & ­Design in Breslau, Polen. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit befassten sie sich mit der nutzerorientierten ­Organisation von Wohnraum. Das daraus entstandene Möblierungskonzept «Iles» bricht mit der starren Einrichtungmatrix, die den meisten Wohnungen zugrunde liegt: Anstatt Küchenzeile, Bett, Sofa und Schreibtisch fix an Wänden auszurichten, haben die drei Designerinnen das Mobiliar wie Inseln im Raum angeordnet. Letzterer wird allein durch die Form der flexiblen Möbelgruppen gegliedert – feste Trennwände müssen draussen bleiben.

ilesconcept.wordpress.com