Pop-Up-Hotels der anderen Art

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Schaffhausen: An Bord der MS Konstanz wird man nachts sanft in den Schlaf gewiegt.

 

Elf Schweizer Städte bieten derzeit die Möglichkeit, an ungewöhnlichen Orten zu übernachten, die sonst nicht zugänglich sind – vom Schiff bis zum ehemaligen Gefängnis.

Haben Sie schon mal in einem Bootshaus geschlafen? Oder nachts allein in einem Café? Zurzeit hätten Sie die Gelegenheit dazu: Anfang Juni wurde ein Projekt lanciert, das genau dies möglich macht. «Wir versuchen, unsere Städte auch mal von einer anderen Seite zu zeigen, und haben deshalb Orte zugänglich gemacht, wo man normalerweise nicht hinkommt. Damit wollen wir neue Perspektiven auf die Städte ermöglichen – nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische», erklärt Felix Pal von Schweiz Tourismus und ergänzt: «Das Projekt soll zeigen, wie wichtig mittlerweile der Städtetourismus für die Schweiz geworden ist. Seit dem Jahr 2000 haben die Logiernächte in den Städten um 50 Prozent zugenommen!»

Gebucht werden können die elf Doppelzimmer bis 5. September, eventuell wird das Angebot verlängert. Mehr Infos unter: myswitzerland.com

 

 

Zu den temporären Minihotels, die jeweils nur aus einem Doppelzimmer bestehen, zählen ausserdem folgende ausgefallene Locations:

 

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Vevey: Was früher ein Ballsaal war, ist heute ein 400 Quadratmeter grosser Concept-Store für Schweizer Design, zu dem auch das Café Bravo Suisse gehört.

 

 

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Baden: Im historischen Stadtturm, der bis 1984 als Gefängnis genutzt wurde, erwartet die Gäste zwar kein Komfort, dafür aber Shabby Chic in seiner authentischsten Form.

 

 

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Luzern: Idyllisch direkt am Wasser gelegen, ist das Bootshaus nur vom See aus zu erreichen. Der Service erfolgt per Schiff.

 

 

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Bellinzona: Im grossen Turm der Burg Castelgrande, die auf einem mächtigen Felsrücken über der Altstadt thront, schläft man in einem Unesco-Welterbe.

 

 

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Bern: Das bekannte Zollhäuschen auf der Nydeggbrücke wurde 1844 erbaut und liegt exponiert direkt vor der Altstadt.

 

 

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Solothurn: Beim ehrwürdigen Krummturm, einem mittelalterlichen Wehrturm, handelt es sich um das älteste unveränderte Gebäude der Stadt. Fertiggestellt wurde es im Jahr 1463.

 

 

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Basel: In einem sogenannten Fischergalgen, wo früher Fischer gearbeitet haben, kann man direkt am Ufer des Rheins schlafen.

 

 

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Zürich: In unmittelbarer Nähe zum Paradeplatz erwartet den Übernachtungsgast in der Milchbar ein komfortables Zimmer, das vom Künstler Max Zuber gestaltet wurde.

 

 

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Lausanne: Im Garten des Luxushotels Beau-Rivage Palace bietet sich vom kleinen röhrenförmigen Glaspavillon ein herrlicher Ausblick über den Genfersee bis hin zu den Alpen.

 

 

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St. Gallen: Im 19. Jahrhundert als Gefängnis gebaut, lädt das Turmzimmer auch heute noch zum Verweilen ein – allerdings auf freiwilliger Basis.

 

 

 

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