Pop-Up-Hotels der anderen Art

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Schaffhausen: An Bord der MS Konstanz wird man nachts sanft in den Schlaf gewiegt.

 

Elf Schweizer Städte bieten derzeit die Möglichkeit, an ungewöhnlichen Orten zu übernachten, die sonst nicht zugänglich sind – vom Schiff bis zum ehemaligen Gefängnis.

Haben Sie schon mal in einem Bootshaus geschlafen? Oder nachts allein in einem Café? Zurzeit hätten Sie die Gelegenheit dazu: Anfang Juni wurde ein Projekt lanciert, das genau dies möglich macht. «Wir versuchen, unsere Städte auch mal von einer anderen Seite zu zeigen, und haben deshalb Orte zugänglich gemacht, wo man normalerweise nicht hinkommt. Damit wollen wir neue Perspektiven auf die Städte ermöglichen – nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische», erklärt Felix Pal von Schweiz Tourismus und ergänzt: «Das Projekt soll zeigen, wie wichtig mittlerweile der Städtetourismus für die Schweiz geworden ist. Seit dem Jahr 2000 haben die Logiernächte in den Städten um 50 Prozent zugenommen!»

Gebucht werden können die elf Doppelzimmer bis 5. September, eventuell wird das Angebot verlängert. Mehr Infos unter: myswitzerland.com

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Ab in die Hauptstadt

Bild, Design Festival Bern

Wer schon länger mal wieder einen Ausflug nach Bern machen wollte, sollte das an diesem Wochenende tun. Vom Freitag bis Sonntag zeigen an mehreren Standorten Designer ihre Werke in den Bereichen Grafik-, Produkt- und Interaction Design. Zudem findet erstmals eine Kooperation mit dem Zentrum Paul Klee statt, wo drei Topshots des Schweizer Designs zu sehen sind. Gleichzeitig läuft ein Programm bestehend aus Talks, Workshops, Live Paintings, Shops, Konzerten und DJ Sets. Abgerundet wird das Ganze mit Bars und Food Trucks. Mehr Informationen findet ihr unter designfestival.ch. Wir sehen uns vor Ort!

Wann
5. bis 7. Mai  2017

Wo
Bern, mehrere Standorte

Runde Sache: Ein Haus auf der dänischen Insel Møn

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Fotos: Lene K Fotografi

Normalerweise sind wir in Gebäuden von geraden Wänden und rechten Winkeln umgeben. Das Haus Birkedal bricht mit diesem gängigen architektonischen Gestaltungsprinzip. Was bereits von aussen ablesbar ist, manifestiert sich im Innern: Die einzelnen Räume sind als runde Grundrisse formuliert. Und diese ziehen planerisch weite Kreise, denn eine konventionelle Möblierung an der Wand ist quasi unmöglich. Entsprechend findet man in jedem Raum massgefertigte Sonderlösungen: vom runden Sofa bis hin zur eingepassten Vorwandinstallation im Bad. Als Pendant zur Fassade, die mit naturbelassenen Fichtenstämmen verkleidet ist, sind die Innenwände mit weissen Holzleisten versehen. Der Boden besteht indes aus hellem Strandkieselmosaik. Mit Details aus Messing setzt der deutsche Architekt Jan Henrik Jansen glänzende Akzente.

Tipp: Das ungewöhnliche Ferienhaus, das im Juni fertiggestellt wurde, kann seit Juli gemietet werden. Es bietet bis zu sechs Personen Platz. Zur Buchung: www.hausaufmoen.de

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Neu in der Schweiz: Hotel «Motel One»

Motel One Basel_One Lounge_ © Motel One

Das erste Hotel «Motel One» in der Schweiz befindet sich in Basel.

Die Hotelgruppe «Motel One», die bereits mit 53 Design-Budget-Hotels in Deutschland, Österreich, Grossbritannien, Tschechien und in den Niederlanden erfolgreich ist, erobert jetzt auch die Schweiz. Das erste Haus wurde kürzlich in der Basler Altstadt eröffnet. Bekannte Kreative wie beispielsweise der Teppichdesigner Jan Kath oder der Basler Graffiti-Künstler Adrian Falkner alias «Smash 137» haben bei der Gestaltung mitgewirkt.

Ein Einzelzimmer kostet ab 98 Franken, das Doppelzimmer ab 113 Franken (zuzüglich 14,50 Franken fürs Frühstück).


MOTEL ONE
Barfüssergasse 16
4001 Basel
Tel: 061 – 226 22 00
www.motel-one.com

2017 soll übrigens in Zürich ein weiteres Hotel in der Schweiz eröffnen.

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