Auch Leuchten haben Gefühle

Eigentlich stehen sie immer brav an ihrem Plätzchen, rühren sich – zumindest wenn nicht von Menschenhand angestossen – nicht und tun wie ihnen geheissen: Möbel und Accessoires. Dieses – man könnte schon fast sagen – «Weltbild» hat der in Berlin wohnhafte chinesische Designer Weng Xinyu mit seinem Projekt «Good Medicine Tastes Bitter» auf clevere Weise über den Haufen geworfen. Ob mürrische Lampe, mit der Zeit dahinraffende Uhr oder verschwommener Fotorahmen; diese Gegenstände amüsieren nicht nur, sondern regen auch zum Nachdenken an.

Good Medicine Tastes BitterGood Medicine Tastes Bitter

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Biberbiss

 

Im Gegensatz zum Bären hat der Biber in der Schweiz ein etwas besseres Los, auch wenn er wegen seiner Gefrässigkeit nicht von allen gern gesehen wird. Ganz und gar harmlos ist dagegen der süsse Biber von Designer Rodrigo Torres für den Bürotisch. «Kastor» von Alessi sorgt dafür, dass die Bleistifte immer schön spitz sind.

 

Über Alessi

Ein Stück Teppichgeschichte …


Ergänzung zu «Fokus Bodenbeläge»: WR 8/13, S. 86

Schon gewaltig, wenn man bedenkt, dass dieser Teppich (183×200 cm) bereits etwa 500 v. Chr. entstanden ist – und dennoch diese lange Zeit so gut überstanden hat. Das ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass er in einem Grab (Pazyryk) im sibirischen Permafrost gelegen hatte. Damit geht er als der älteste erhaltene Teppich in die Geschichte ein. Zu bestaunen ist er im «Museum Hermitage» in St. Petersburg. Mehr Infos zum Teppich gibts hier.

Bildquelle: www.hermitagemuseum.org

Schöne Schweinebacke

Es ist kein normales Säuli, eher eine Art Edelsau. „Schweini“ ist zunächst mal ein vorgestanztes Kupferblech, aus dem sich mit einer Anleitung ganz einfach und im Origami-Prinzip ein Schwein bauen lässt. Ein ziemlich cooles Teil, das eine gute Figur macht als dekorative Skulptur. Es kostet gerade mal 49 Franken und ist ein ideales Geschenk für alle, die viel Schwein im Leben brauchen können.

Entworfen wurde das Objekt von Tom Strala, dem Zürcher Architekten und Gestalter. Er baut keine Massenprodukte, sondern Leuchten, Möbel und Dinge, die durch ihre durchdachte Konstruktion Skulpturcharakter haben.

Natur trifft auf High Tech

AnhangNatur trifft auf High Tech

Natur trifft auf High tech

Suchen Sie noch ein kleines Geschenk für Valentinstag? Dann wäre der aussergewöhnliche Anhänger «FabFruit» vielleicht etwas. Das Designerpaar StauffacherBenz holte für die Form Anregungen aus der Natur, bei Libellenflügeln, Buchennüssen und Physalissamen. Schliesslich kamen sie auf Idee, dass die Anhänger echte Pflanzensamen beherben sollten. Im konventionellen Kunststoffspritzguss wäre dies nicht möglich, liess sich aber mit dem 3D-Drucker des FabLab realisieren. Wenn die Zeit dafür reif ist, können die Anhänger in die Erde gepflanzt und der Natur zurückgegeben werden.

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