Kleine Häuser ganz gross

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Auf dem Bauhaus-Campus in Berlin haben derzeit sechs kleine, mobile Gebäude einen grossen Auftritt. Und es sollen noch viele mehr werden, wenn es nach der «Tiny House Bewegung» geht.

Wie baut man eine gerechte Stadt? Wie lebt es sich in der Wohnung der Zukunft? Wie kreiert man eine sozialere Wirtschaft? Um solche Fragen dreht sich das Projekt «Tiny Houses», bei dem Menschenrechtler, Wissenschaftler und Umweltaktivisten gemeinsam mit Gestaltern und Flüchtlingen ein temporares Dorf erstellen. Mit selbstgebauten Minihäusern auf Rädern. «Manchmal können kleine Ideen helfen, die ganz grossen Fragen zu beantworten», sagt Van Bo Le-Mentzel, Kurator des Bauhaus Campus Berlin, «zum Beispiel die Wohnungsfrage. Selbst in unseren kleinsten Minihäusern ist ein zusätzlicher Notschlafplatz eingebaut.»

Um das Thema in die breitere Öffentlichkeit zu tragen, wird im August die Tiny House Summer School eröffnet, wo Laien lernen, mit nur 4000 Euro Materialeinsatz und zwei Wochenendkursen ihr eigenes Eigenheim auf Rädern zu bauen.

Es finden diverse Events und freie Führungen statt. Infos dazu unter:
bauhauscampus.org
alle Fotos: Philipp Obkircher

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