Willkommen in der Zukunft: Electrolux Design Lab 2014

Mitte November stellten in Paris die sechs Finalisten des «Electrolux Design Lab 2014» ihre Visionen von «Healthy Homes» vor. Insgesamt nahmen 1700 Studenten am 11. internationalen Wettbewerb teil, der immer wieder aufs Neue äusserst spannende, futuristische, witzige, wundersame und auch mutige Ideen hervorbringt. Ergänzend zum Artikel in unserer aktuellsten WOHNREVUE-Ausgabe möchten wir hier die entsprechenden Videos der sechs besten Produktideen zeigen. Und für alle Interessierten gibt es zusätzlich die Aufzeichnung der Veranstaltung, als alle sechs Finalisten ihre Produkte vor einer Jury präsentierten: und zwar HIER.

 

«Future Hunter-Gatherer» (Siegerprojekt): Die Chinesin Pan Wang entwickelte ein Gerät, mithilfe dessen zuhause Hologramme von Lebensmitteln in die Räume projiziert werden können. Ihr Ziel ist es, sich auf spielerische Weise bewusst zu machen, woher die Lebensmittel eigentlich kommen. Sprich: Bevor der Supermarkt beispielsweise einen Fisch nach Hause liefert, muss man ihn im heimischen Wohnzimmer erst mal selbst (im virtuellen Meer) fangen.

 

 

«Lotus» (2. Platz): Der Luftreiniger der Türkin Fulden Dehneli besteht aus einzelnen handlichen Kugeln und einer lotusförmigen Basisstation. Die Kugeln filtern zum Beispiel Schadstoffe oder Blütenpollen aus der Luft, befeuchten diese aber auch oder setzen wohlriechende Düfte frei.

 

 

«UrbanCone» (3. Platz): Auch Michal Pośpiech aus Polen liess sich etwas zum Thema Luftreinigung einfallen. Allerdings  gleich im grossen Stil, und zwar für ganze Metropolen. Die Gebilde können in und über der City schweben und sollen die schlechte Stadtluft verbessern.

 

 

«Pete» (Finalist): Kovács Apor – er studiert in Ungarn – will künftig aus alten PET-Flaschen tragbare Mode machen. Ein verhältnismässig kleines Gerät wird oben mit alten Flaschen gefüttert, das Material in mehreren Schritten transformiert und in Form eines Rocks, T-Shirts oder Pullis wieder ausgespuckt.

 

 

«Pure Towel» (Finalist): Der Mexikaner Leobardo Armenta tüftelte an einem Gerät, um schneller und gründlicher benutzte Handtücher zu trocknen und zu reinigen. Mit UV-Licht.

 

 

«Set to Mimic» (Finalist): Ein Gerät von der rumänischen Studentin Sorina Răsteanu, mit dem wir unsere Geschmackswahrnehmung beim Essen und Trinken austricksen können. Damit kann beispielsweise suggeriert werden, man würde gerade leckere (und ungesunde) Pommes essen, statt gesunden Brokkoli (den man vielleicht gar nicht mag). Klingt verrückt? Ist es auch. Aber sehen und hören Sie selbst…

 

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