Glasarchitektur en miniature

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Die schwarze Vase «Geo» wird in nummerierten 8er-Serien gefertigt.

Der Schweizer Stararchitekt Mario Botta hat eine Vasenserie entwickelt, die das ganze Knowhow der Glasmanufaktur Lalique und sehr viel Handarbeit benötigt. Von den Vasen der Linie «Geo» können pro Monat nur gerade zwei Stück gefertigt werden.

Das sogenannte Wachsausschmelzverfahren ist ein Jahrhunderte altes Herstellungsverfahren für Glasobjekte, vorwiegend Schmuckstücke. Eine Technik, die sehr viel Zeit benötigt. Jede Vase von «Geo» verbringt 20 Tage im Schmelzofen bei tiefen Temperaturen. Und danach folgt das Polieren der Facetten von Hand, das rund 200 Arbeitsstunden benötigt. Von diesem Verfahren hat Mario Botta in der Glasmanufaktur von Lalique erfahren, und er war sofort begeistert. Er kannte den CEO von Lalique, Silvio Denz, von einem gemeinsamen Projekt, und letzter hat den Architekten gebeten, ein Objekt für Lalique zu entwickeln. Die Vasen «Geo» sind das Resultat, und ihr Markenzeichen ist die Zackenform der Oberflächen und das Loch in der Mitte. Eine Form, die durchaus Ähnlichkeiten hat mit den Bauten des Tessiners, zum Beispiel mit dem Museum D’Arte Modern e Contemporanea (MART) in Rovereto, Italien. Die Vasen werden in limitierten Serien gefertigt und werden nummeriert. Es gibt sie in transpartentem, schwarzem und blauem Glas.

www.lalique.com
www.botta.com

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Vase «Geo» aus transparentem Glas wird in 250er-Serien gefertigt.

MART-Museo-Rovereto---Copyright-Pino-Musi

Gewisse Parallelen zu Geo sind erkennbar: Mario Bottas Bau des Museo D’Arte Moderna e Contemporanea, MART, in Rovereto.

Mario-Botta-Portrait---Copyright-Beat-Pfandler

Mario Botta, Architekt

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