Auch Leuchten haben Gefühle

Eigentlich stehen sie immer brav an ihrem Plätzchen, rühren sich – zumindest wenn nicht von Menschenhand angestossen – nicht und tun wie ihnen geheissen: Möbel und Accessoires. Dieses – man könnte schon fast sagen – «Weltbild» hat der in Berlin wohnhafte chinesische Designer Weng Xinyu mit seinem Projekt «Good Medicine Tastes Bitter» auf clevere Weise über den Haufen geworfen. Ob mürrische Lampe, mit der Zeit dahinraffende Uhr oder verschwommener Fotorahmen; diese Gegenstände amüsieren nicht nur, sondern regen auch zum Nachdenken an.

Good Medicine Tastes BitterGood Medicine Tastes Bitter

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Sneak Peek: Im Königreich des 3D-Drucks

Janne Kyttanen – Lost Luggage

Was wäre, wenn man die passenden Schuhe zum Abendoutfit mal eben schnell selbst drucken könnte? Klingt merkwürdig, klappt aber mit dem 3D-Druck tatsächlich. Der 3D-Druck ist mittlerweile ein ganz Grosser in der Designbranche. DIY-Begeisterte und renommierte Designer greifen gleichsam auf diese Technik zurück, experimentieren damit und sprengen die Grenzen alles bis anhin Möglichen. «Ich will Teil einer Welt sein, in der ich aktiv mitwirken kann. Ich bin fleissig damit beschäftigt, neue Maschinen und Softwares zu kreieren, zusätzliche Materialien zu finden und weitere Objekte zu entwerfen», erzählte so etwa der 3D-Druck-Pionier Janne Kyttanen im Gespräch mit der Wohnrevue. Seine Kollektion «Lost Luggage» macht es etwa möglich, dass man ohne Koffer oder Tasche von A nach B reisen kann – sein Gepäck sendet man sich buchstäblich einfach per E-Mail zu. Nächster Stopp: 3D-Drucker. Wie das alles funktioniert, wie man innert Kürze Schuhe drucken kann und wer oder was Shapeways ist –  mehr dazu anbei oder auch in der kommenden Wohnrevue-Ausgabe (9/14), die nächsten Mittwoch (10.9.) erscheinen wird.

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